- 03.03.2026

Göttlich konkretisiert WM-Forderung: „Das wünsche ich mir beim DFB“

Rund anderthalb Monate ist es her, da stieß Oke Göttlich in der MOPO eine große Debatte über einen möglichen WM-Boykott an. In der Zwischenzeit haben sich viele Persönlichkeiten im Sport zu Göttlichs Aussagen geäußert.

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Im NDR-Interview konkretisierte Göttlich seine Aussagen noch einmal. „Mir ging es damals darum, dass man sich einfach mal die Frage stellen muss: Was ist der Sport? Der Sport steht für Integration, für Spaß, für Diversität. Und dafür, dass wir uns für die Menschenrechte einsetzen. Das sehe ich derzeit nicht“, sagte Göttlich über den Hintergrund seiner Aussagen im Januar.

Oke Göttlich lächelt
Oke Göttlich äußerte sich erneut zur anstehenden Fußball-Weltmeisterschaft (Foto: IMAGO / Philipp Szyza).

Dabei sei seine Forderung kein Boykott der Weltmeisterschaft gewesen. „Ich würde nie von Spielern verlangen, was sie zu tun oder zu lassen haben“, so der St. Pauli Präsident und DFB-Vizepräsident. „Aber als Verein haben wir eine Meinung und eine Haltung. Und das wünsche ich mir auch von einem Verband wie dem DFB.“ Viel mehr wollte Göttlich einen Denkanstoß anregen: „Wenn man in ein Land fährt, das Krieg führt, wo Menschen auf der Straße erschossen werden, dann muss man sich zumindest Gedanken machen: Was ist unsere Verbandslinie, wenn wir da hinfahren? Das ist etwas, das ich anstoßen wollte.“