Trainerstuhl wackelt! Bei St. Pauli-Kellerkonkurrent
Der FC St. Pauli ist bisher ohne Trainerwechsel durch die Saison gekommen.
Auch wenn Alexander Blessin zwischenzeitlich stark angezählt war, konnte er sich mit den Kiezkickern aus einer schweren Ergebniskrise kämpfen und sie im Abstiegskampf am Leben halten. Bei der Konkurrenz gab es hingegen schon viele Trainerwechsel – und es könnte noch mehr geben. Borussia Mönchengladbach hatte bereits im September die Reißleine gezogen und sich von Gerardo Seano getrennt. Eugen Polanski übernahm und konnte die Fohlen zwischenzeitlich stabilisieren, den Klassenerhalt konnte er jedoch auch noch nicht klarmachen. Komplett überzeugt hat er die Bosse mit seiner Arbeit daher nicht. Wie die „Bild“ nun berichtet, hat der 40-jährige Ex-Profi daher keineswegs eine Job-Garantie über den Sommer hinaus. Selbst ein Klassenerhalt in den kommenden Wochen würde demnach nicht zwangsläufig reichen, um die Bosse von der Arbeit Polanskis zu überzeugen. Obwohl der Cheftrainer der Gladbacher einen Vertrag bis 2028 hat, könnte im Sommer die Reißleine gezogen werden, sollte nicht eine spürbare veränderte Stimmung in der Mannschaft herrschen. Momentan steht die Borussia mit fünf Punkten Vorsprung auf den Relegationsrang, auf dem die Hamburger zurzeit stehen.