Trotz Remis: St. Pauli-Profi spricht von „historischem Moment“
Am Ende steht für die Kiezkicker ein enttäuschendes 1:1-Unentschieden, das in Anbetracht des Spielverlaufs zu wenig ist. Für einen Hamburger war es aber trotzdem ein unbeschreibliches Spiel – und zwar für den Torschützen.
Karol Mets hatte in der 69. Minute nach einer Ablage von Hauke Wahl zur Führung für die Braun-Weißen eingeköpft. Es war sein erstes Tor für den Kiezklub, aber nicht nur das, denn Mets ist erst der zweite Este nach Ragnar Klavan, der ein Bundesliga-Tor erzielt hat. Der St. Pauli-Verteidiger sprach am Sky-Mikrofon deswegen zu Recht von einem „historischen Moment für den estnischen Fußball“, aber auch für ihn selbst. „Ich bin sehr dankbar und glücklich darüber, aber ich denke, ich werde das höher bewerten, wenn ich nach meiner Karriere darauf zurückblicke, aber nicht jetzt. Jetzt gerade ist es sehr bittersüß“, erklärte der 32-Jährige. Bittersüß, weil er es war, der in der 82. Minute einen Kölner Gegenspieler im Strafraum zu Fall brachte – die Folge: Elfmeter und Ausgleich. So konnte Mets an einem für ihn historischen Tag doch nicht wirklich feiern.