Hecking-Klartext: So geht Wolfsburg ins Fernduell mit St. Pauli
Am Sonntag wird es spannend im Tabellenkeller. Die Blicke gehen dabei an das Millerntor und nach Freiburg.
Der FC St. Pauli will mit einem Sieg gegen Mainz zumindest den Relegationsplatz verteidigen. In Freiburg tritt danach der VfL Wolfsburg an. Die Niedersachsen können im besten Fall die Hamburger in der Tabelle überholen. VfL-Trainer Dieter Hecking setzt im Fernduell mit dem FC St. Pauli um den Klassenerhalt auf die mentale Stärke seiner Spieler. „Es wird auch ein Stück weit darauf ankommen, wie stressresistent wir am Sonntag sind. Pauli legt wieder vor. Wir werden also wissen, was passiert ist. Aber ich habe auch gesagt: Das Ergebnis ist für uns wirklich uninteressant. Egal, wie das Spiel bei Pauli ausgeht – wir müssen unser Spiel sowieso gewinnen“, so Hecking. Drei Spieltage vor Schluss liegt Wolfsburg in der Tabelle mit 25 Punkten auf Abstiegsrang 17, einen Zähler hinter den Hamburgern auf dem Relegationsrang. Am Sonntag (19.30 Uhr) tritt der VfL beim SC Freiburg an, einige Stunden zuvor empfängt St. Pauli den FSV Mainz 05 (15.30 Uhr, Liveticker auf MOPO.de). „Wir haben nicht in der Hand, was Pauli macht, und Pauli hat nicht in der Hand, was wir machen. Deshalb werden wir uns sicher über das Ergebnis informieren, sollten daraus aber nicht zu viele Rückschlüsse ziehen“, betont Hecking. Der anstehende Spieltag könnte für beide Teams enorm wichtig im Abstiegskampf werden. Denn in der kommenden Woche warten auf beide Mannschaften schwere Aufgaben. Am 9. Mai reist erst St. Pauli zu RB Leipzig, ehe Wolfsburg Meister Bayern München zu Gast hat. Eine Woche später folgt am finalen Bundesliga-Spieltag der möglicherweise entscheidende Showdown zwischen St. Pauli und dem VfL im direkten Duell am Millerntor.