St. Paulis Irvine hadert mit vergebener Mega-Chance der Kollegen
Rückblickend lässt sich nur darüber spekulieren, was wohl passiert wäre, wenn der Anschlusstreffer des FC St. Pauli gegen Mainz 05 (1:2) nicht erst kurz vor Ende der regulären Spielzeit, sondern bereits eine knappe Viertelstunde vorher gefallen wäre.
Die Chance dazu jedenfalls hätte kaum größer sein können: In der 74. Minute lief Ceesay nach klasse Einzelaktion frei auf Gäste-Keeper Batz zu, entschied sich aber trotz guter Position gegen einen Abschluss und spielte stattdessen einen suboptimalen Querpass Richtung Martijn Kaars, der die Kugel zunächst verarbeiten musste und letztlich an einem Mainzer Abwehrbein scheiterte.Kapitän Jackson Irvine hatte die Szene hautnah mitverfolgt und haderte nach Abpfiff bei DAZN mit dem vergebenen Hochkaräter: „Es ist einer dieser Momente: Wenn wir treffen, hätten wir ein bisschen mehr Zeit gehabt, um den Druck am Ende des Spiels zu erhöhen“, so der Australier, der zugleich betonte, „niemanden kritisieren“ zu wollen: „Diese Gruppe arbeitet jeden Tag so hart und gibt absolut ihr Bestes. Wir wollen jede Woche eine gute Leistung bringen. Wenn wir da getroffen hätten, wäre es vielleicht eine andere Schlussphase geworden.“ Dennoch versuchte Irvine, das Positive zu sehen: „Wir haben es trotzdem geschafft, dass Ceesay sein erstes Tor geschossen hat. Das ist gut für ihn.“ Die Marschroute für das Auswärtsspiel in Leipzig kommenden Samstag (15.30 Uhr): „Wir müssen versuchen, dieses Level von Beginn an zu bringen.“
