„Bei St. Pauli wusste man, …“: Matthäus ordnet Abstiegskampf ein
Für den FC St. Pauli, den 1.
FC Heidenheim und den VfL Wolfsburg geht es am Samstagnachmittag um alles. Im direkten Vergleich und im Fernduell wird entschieden, wer am Ende in die Relegation darf und noch zwei Spiele mehr für die Rettung bekommt. TV-Experte Lothar Matthäus hat im Vorfeld die Situation analysiert. Vor allem die „Wölfe“ kommen dabei nicht allzu gut weg. Sie stünden laut dem 65-Jährigen „am meisten unter Druck“, wie er in seiner Sky-Kolumne schreibt. Der VfL habe den „mit Abstand den stärksten Kader. Vom Personal her müsste der VfL auf einem einstelligen Tabellenplatz stehen, vom Budget her müsste man international spielen“.Gerade diese ungewohnte Situation könnte den Werksklub nun zu Fall bringen. „In Wolfsburg hatte man vor der Saison andere Ziele, bei Heidenheim und St. Pauli wusste man, dass es gegen den Abstieg geht“, sagt Matthäus. „Es ist sehr wichtig, wie du diese Situation psychologisch angehst. Am Ende muss jeder auf Sieg spielen, das ist das Entscheidende.“ Ein Ratschlag, den die Kiezkicker mit Sicherheit beherzigen werden.
