- 30.05.2026

„Hart anzusehen“: St. Pauli-Kapitän Irvine erinnert sich an schwere Zeit

Jackson Irvine ist wohl einer der St. Pauli-Spieler, den Coach Alexander Blessin am liebsten jede Minute auf dem Platz gehabt hätte.

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Das war jedoch nicht möglich. Seinen ersten Startelf-Einsatz feierte der Kapitän der Kiezkicker verletzungsbedingt erst am elften Spieltag gegen den 1. FC Union Berlin. Zu dieser Zeit befand sich sein Team auf einer sieben Spiele langen Niederlagen-Serie. Nach der Niederlage gegen Union Berlin folgte noch eine weitere gegen den FC Bayern München. Dann folgten, mit Irvine in der Startelf, drei Siege ohne Pleite. Anschließend fehlte Irvine verletzungsbedingt erneut fünfmal in der Anfangsformation – St. Pauli gelang kein einziger Dreier. Kaum war er wieder da, gewannen die Kiezkicker gegen den VfB Stuttgart. Insgesamt kam Irvine auf 18 Startelf-Einsätze, in denen sein Team immerhin 17 Punkte mitnehmen konnte. In den 16 Spielen ohne ihren Kapitän in der Anfangsformation holte St. Pauli entsprechend nur neun Zähler.

Logisch, dass es als Kapitän schwer fällt, sein Team nur von außen betrachten zu können. In der DFL-Doku „Road to Americas“ sprach Irvine über seine Zeit als Verletzter. „Manchmal ist es hart, aus der Nähe zuzuschauen“, sagte der Australier zu Beginn der Saison, als er neben dem Trainingsplatz stand. „Das ist wirklich schwierig. Man verbringt diese Zeit zusammen, die Morgen, die Gespräche, und muss dann in eine andere Gruppe wechseln und sein eigenes Programm machen.“