- 04.07.2026

„Tut brutal weh“: Ex-St. Pauli-Profi hadert mit WM-Aus

Als der Ball in der Nachspielzeit zum vermeintlichen 2:2-Ausgleich gegen Portugal einschlug, schien es so, als würde das WM-Abenteuer der Kroaten vielleicht doch noch weitergehen, doch der VAR hatte andere Pläne und kassierte den Treffer wegen einer vorherigen Abseitsstellung ein. Ex-St.


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Pauli-Profi Igor Matanovic hatte den Ball angeblich noch ganz leicht berührt, so dass Stanisic dann im Abseits stand. „In dem Moment war ich mir selbst gar nicht hundertprozentig sicher. Ich habe aber eher dazu tendiert, dass ich den Ball mit meinen Haaren berührt habe“, erklärte der ehemalige Kiezkicker dem „kicker“. Durch eine spezielle Technologie konnte dann aufgeklärt werden: Es gab wohl einen Kontakt. „Der Schiedsrichter hat mir erklärt, dass der Chip im Ball reagiert hat, als dieser an meinem Kopf vorbeigeflogen ist. Ich habe mir die Szene noch einmal angeschaut. Ich glaube, ich habe damit null Komma null irgendetwas beeinflusst“, so Matanovic. Auf den Bildern war nicht zu erkennen, dass der Ball seine Flugbahn veränderte.

Für den 23-Jährigen nun aber auch müßig, sich über diese Szene zu ärgern, denn am Ende steht das WM-Aus, das laut eigenen Worten „brutal weh tut“. „Es war das Schönste, was ich in meinem Leben erlebt habe, auch das Größte. Das war das Ziel, von dem ich geträumt habe, seit ich ein kleiner Junge war: hier dabei zu sein“, so Matanovic. „Das war eine Erfahrung, die unfassbar lehrreich war. Ich habe so viele Dinge aufgesammelt und aufgesaugt, gar nicht nur fußballerisch, sondern auch alles, was drumherum geschehen ist. Das werde ich mitnehmen, hoffentlich für meine noch lange Karriere.“ Eine Karriere, die ihren Anfang beim FC St. Pauli genommen hat.