„Führt zu Diskussionen“: Wie St. Paulis Vasilj seine Spiele analysiert
Nach dem vergangenen St. Pauli-Spiel gegen Hoffenheim war Nikola Vasilj einer der entscheidenden Faktoren, der den 1:0-Überraschungssieg am Ende festgehalten hat.
Schon nach dem Abpfiff sprach der Keeper aber davon, dass er selbst nicht vollständig zufrieden gewesen wäre. „Manchmal spiele ich zu null und bin nicht glücklich, manchmal kassiere ich zwei, drei Tore und sehe es als ein gutes Spiel“, sagte Vasilj nach dem Spiel.
Im „Abendblatt“-Interview erzählte der Kiezkicker nun, wie die Analyse seiner Partien abläuft – egal, wie zufrieden er ist. „Normalerweise habe ich selbst schon ein erstes Gefühl, wie meine Leistung einzuordnen ist. Gleichzeitig hilft es mir, den Blickwinkel von Sven (Torwarttrainer Sven Van der Jeugt, Anm. d. Red.) mitzubekommen“, erklärte Vasilj. Dabei kann es jedoch auch mal vorkommen, dass verschiedene Meinungen entstehen: „Dass er manchmal eine andere Meinung hat als ich, führt mitunter zu Diskussionen, bringt mich aber insgesamt weiter. Das gilt genauso für den Rat meines Vaters Vladimir. Die beiden sind mein innerster Kreis“, so Vasilj.
