Das sagt Luhukay über seine Ziele mit dem FC St. Pauli

Gestern Abend kam er in Hamburg an, heute Morgen stand er erstmals mit seiner neuen Mannschaft auf dem Platz. Und jetzt wird Jos Luhukay als neuer Trainer des FC St. Pauli vorgestellt. Bei der Pressekonferenz, an der auch Präsident Oke Göttlich und Sportchef Andreas Rettig teilnehmen, spricht der Hoffnungsträger des Kiezklubs über …

… den Grund für seine Zusage: Es ging sehr schnell, Fußball ist manchmal unberechenbar. Ich wurde am Momtagabend gefragt, ob ich verfügbar bin, ob ich bereit bin. Darüber habe ich am Dienstag nachgedacht und nach den Gesprächen mit den Verantwortlichen fiel die Entscheidung postiv aus.

… die ersten Schritte: Es ist eine fantastische und reizvolle Aufgabe. Ich habe einige Leute im Klub kennengelernt, natürlich dann auch meine Spieler. Wir wollen in den verbleibenden sechs Spielen das Bestmögliche herausholen.

… den Trainer-Stab: Da lassen wir erst mal alles so, wie es ist. Ich werde die Leute jetzt in den nächsten Tagen kennenlernen und freue mich auf die Zusammenarbeit. Mit Markus Gellhaus habe ich in Augsburg sehr erfolgreich zusammengearbeitet. Auch André Trulsen kenne ich schon seit längerer Zeit.

… seine Zielsetzung: Wenn man auf die Tabelle schaut, dann darf man natürlich träumen. Wir sind nicht weit weg von Platz drei. Aber natürlich müssen wir dafür Ergebnisse liefern und auf dem Platz Leistung bringen. Ich will der Mannschaft das Vertrauen in die eigene Qualität geben, den Glauben an sich.

… die aktuelle Krise: Die Mannschaft hat in der Hinrunde gezeigt, was in ihr steckt, dass sie tollen Fußball spielen kann. Siege sind die beste Medizin – und damit wollen wir am Sonntag gegen Bielefeld anfangen.

… die Erwartungen an sein Team: Wichtig ist, dass wir auf dem Platz als Einheit auftreten. Das will ich von ihr sehen.

… bisherige Aufgaben: Ich bin mit Hertha BSC und Gladbach im ersten Jahr nach dem Abstieg wieder aufgestiegen. Das war nicht selbstverständlich mit diesen großen Klubs, wo die Zweite Liga als Betriebsunfall angesehen wurde. Mit Augsburg war es etwas anderes. Mit St. Pauli stehen wir jetzt kurz vor einem Aufstiegsplatz – und natürlich haben wir Ziele.