Die U19 auf Platz der Bundesliga Nord, die U17 auf Platz sechs. Die Nachwuchsarbeit des FC St. Pauli kann sich sehen lassen und ist auch dem DFB nicht verborgen geblieben. Insgesamt stehen zehn Kiezkicker zurzeit in den Aufgeboten der deutschen Nationalteams. Beim 0:1 der deutschen U18 debütierte Serkan Dursun im DFB-Dress. Auch Leon Flach war für das Spiel nominiert, Aurel Loubongo-M`Boungou stand auf Abruf parat. Finn Ole Becker, der beim 1:1 gegen Bielefeld erstmals für die Profis auf dem Rasen stand, gehört fest zum deutschen U19-Kader. Deren Cheftrainer Guido Streichsbier hat jüngst auch Niclas Nadj und Jannes Wieckhoff eine erste Einsatzchance gewährt. Igor Matanovic musste sein Debüt für die U16 des DFB jüngst verletzungsbedingt verschieben. Viktor Weber (U17-Lehrgang in Kaiserau), Jonas Senghaas (U16-Lehrgang im vergangenen Jahr in Barsinghausen) und Silas Rathay (U15-Lehrgang in Barsinghausen) haben ebenfalls bereits DFB-Einladungen erhalten. Profi-Torwart Svend Brodersen spielt darüber hinaus fest in der deutschen U21. Roger Stilz, Leiter des Nachwuchsleistungszentrums (NLZ) sagt auf der Klub-Homepage: „Es wird immer mehr auf unser NLZ geschaut, es wird immer mehr auf unsere Jungs geschaut. Gute Leistung erweckt Aufmerksamkeit. Für meinen Geschmack können es gerne noch mehr Nationalspieler werden. Ich habe nichts dagegen.“