Rettig erklärt: Für diesen Fußball will St. Pauli stehen

Der Trainerwechsel hat sich auf dem Papier für den FC St. Pauli noch nicht so recht ausgezahlt. Unter Jos Luhukay holte die Mannschaft vier Punkte aus vier Spielen. Für den Nachfolger von Markus Kauczinski geht es nun darum, die Mannschaft der kommenden Saison zu finden. „Ich sammele jedes Mal neue Eindrucke“, sagte der 55-Jährige nach der Niederlage in Dresden (1:2) und betonte: „Es ist spannend für mich zu sehen, zu welcher Qualität die Spieler und auch die Mannschaft in der Lage ist. Man bekommt Erkenntnisse, wo wir Stand heute sind und wo wir hin müssen.“ Der FC St. Pauli hatte Luhukay im April verpflichtet, damit er dem Team seine Philosophie aufdrückt. Sportchef Andreas Rettig erklärte, wofür der Kiezklub auf dem Rasen künftig stehen werde: „Wir wollen eine Spielentwicklung, die nach vorne gerichtet ist, wir wollen offensiv verteidigen und am Ende spielbestimmend sein.“