Trainer Luhukay sieht Debütant Becker als Vorbild an

In Heidenheim (0:3) kam Finn Ole Becker als Joker, zeigte gute Ansätze, flog aber mit der Gelb-Roten Karte vom Platz. In Dresden (1:2) setzte Trainer Jos Luhukay erneut auf den 18-Jährigen und zeigte sich hinterher mit ihm zufrieden. „Für ihn war es das erste Spiel von Anfang an – auswärts und vor einer großen Kulisse. Er ist ein Fußballspieler, der das Spiel lenken kann. Er war wichtig für uns auf der Position und hatte Momente, in denen seine Klasse zu sehen war“, sagte St. Paulis Coach, der aber mahnte: „Er hatte aber auch Momente, die ich als Trainer kritisch sehen muss, die werde ich ihm auch zeigen. Finn hat noch einen langen Weg zu gehen und muss noch einiges lernen, aber was ich in den 90 Minuten gesehen habe, das gibt Hoffnung auf mehr. Ich freue mich, dass wir mit ihm ein Eigengewächs haben, dass es noch oben geschafft hat und Vorbild für unsere Jugendspieler ist.“