Präsident Göttlich erklärt: Darum zeigt St. Pauli die Polizei an

Nachdem vor dem Gastspiel des FC St. Pauli bei Arminia Bielefeld (2:1) rund 250 Fans des Kiezklubs von der Polizei am Hauptbahnhof eingekesselt und am Stadionbesuch gehindert worden waren, hat die Vereinsführung auf Grundlage eines anwaltlichen Gutachtens Strafanzeige gegen die polizeiliche Einsatzleitung in Bielefeld gestellt. Warum sich der Verein dazu entschloss, erklärt Präsident Oke Göttlich wie folgt: „Für uns liegt hier ein klarer strafrechtlich relevanter Verstoß durch die Einsatzleitung der Polizei vor, die wir so nicht akzeptieren können. Mit der Maßnahme wollen wir auch gemeinsam mit dem Fanladen ein klares Zeichen für Fußballfans setzen, die bei Auswärtsfahrten durch polizeiliche Maßnahmen ohne ersichtlichen Grund daran gehindert werden, ihre Mannschaft zu unterstützen. Dennoch wollen wir unsere Fans ermutigen, weiter so zahlreich auswärts mitzufahren wie bisher.“