Emotionale Rede: So will Kauczinski die Krise beenden

Trotz der sportlichen Krise und vier Spielen in Folge ohne Sieg steht die Führung des FC St. Pauli hinter Markus Kauczinski. Der Trainer reagierte auf die bittere Pleite trotz Führung und Überzahl bei Holstein Kiel (1:2) mit einer emotionalen Ansprache an die Mannschaft und kämpferischen Aussagen in der Öffentlichkeit: „Wir haben Dinge besprochen, um Wege zu finden und das zu verarbeiten, was passiert ist. In Kiel haben wir kein gutes Bild abgegeben. Zusammengepackt mit den vorherigen Spielen befinden wir uns in einer Situation, aus der wir gemeinsam herauskommen wollen und müssen. Nur zusammen werden wir da herausfinden. Tenor war, dass wir bei Themen wie Körpersprache, Ausstrahlung und der Art und Weise, wie wir Fußball spielen, weit entfernt sind von dem, was wir können und schon gemacht haben“, sagte Kauczinski, der betonte: „Es ist nach wie vor noch etwas zu holen in dieser Saison. Die Frage ist: Wie stehen wir wieder auf? Wir haben jetzt öfters einen in die Fresse bekommen und merken, dass es ist nicht so einfach ist, da wieder rauszukommen. Jeder Fehler zieht dich runter. Wir müssen wieder robuster werden. Das Bewusstsein, sich nicht unterkriegen zu lassen, fehlt mir ein bisschen. Der Trotz und die Wut, sich dagegenzustemmen – das müssen wir uns schnell aneignen.“